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Windfeste Sonnenschirme – komfortabler Sonnenschutz an windigen Tagen

Windfeste SonnenschirmeBlauer Himmel und strahlender Sonnenschein – es gibt nur wenig, was dieses Sommervergnügen trüben kann. Plötzlich kommt, während Sie auf der Terrasse entspannt unter Ihrem Sonnenschirm sitzen, Wind auf. Während das Lüftchen zunächst nur lau um die Nase tänzelt, bringt ein stärkerer Windzug Ihren Sonnenschirm rasch ins Wanken, im schlimmsten Fall auch zum Sturz, wodurch Schäden am Schirm und dem Gestell drohen. Um auch an windigen Tagen auf den bewährten Sonnenschutz nicht zu verzichten, empfehlen sich windfeste Sonnenschirme. Doch was macht einen Sonnenschirm wetterfest und windsicher? Bis zu welcher Windstärke ist ein Sonnenschirm windfest und welche Lösungen für die Befestigung gibt es? Wir fassen das Wichtigste zusammen.

Windfester Sonnenschirm Test 2018

Windfeste Sonnenschirme werden im Windkanal geprüft

Windfeste SonnenschirmeViele Hersteller werben damit, dass Ihr Sonnenschirm windsicher ist und damit bedenkenlos auch an windigen Tagen eingesetzt werden. Ist laut Hersteller ein Sonnenschirm windfest, besteht er in der Regel aus speziellen Materialien. So werden die Streben beispielsweise aus Fiberglas gefertigt, weshalb sie auch bei Windböen nicht so schnell die Form verlieren. Die meisten Anbieter setzen zudem mehr Segmente beim Schirmdach ein, um zusätzliche Stabilität zu schaffen. Sind eigentlich 8 Segmente üblich, werden hier 10 bis 12 Elemente eingesetzt, um den Sonnenschirm windfest zu machen. Durch die zusätzlichen Streben wird der Schirm stabilisiert und gegen starken Wind abgesichert.

Das Fiberglas, aus dem einzelne Hersteller windfeste Sonnenschirme fertigen, macht diese Streben und Elemente:

  • Formstabil: Auch bei stärkerer Belastung verbiegen sie sich nicht, sondern behalten ihre Form.
  • Bruchfest: Fiberglas bricht äußerst selten, was den Eigenschaften des Materials geschuldet ist.
  • Flexibel: Die Streben gehen, wenn sie dem Wind doch nachgeben, in ihre alte Form zurück, was die Lebensdauer schont.

Auch der Schirm selbst wird bei einem Sonnenschirm, der Sturm und Co standhalten soll, dicker gefertigt. So wird ein stabileres Gewebe verwendet, was nicht so schnell reißt. Um zu verhindern, dass das Schirmmaterial von dem Gestell abhebt, wird dieses zusätzlich mit den Streben verbunden. Das kann je nach Modell und Hersteller über Klettverschlüsse oder Kunststofftaschen erfolgen.

Wichtig! Windfeste Sonnenschirme werden vor der Markteinführung in den Windkanal geschickt. Im Rahmen der Laborbedingungen müssen die Schirme einer mäßigen Brise ebenso standhalten wie einem ersten Sturm im Herbst. Die Hersteller können hier mögliche Schwachstellen in der Konstruktion noch einmal erkennen und vor der Markteinführung ausbessern.

Welche Sonnenschirme sind besonders wetterfest?

In den letzten Jahren haben sich verschiedene Sonnenschirmformen durchgesetzt. Sie unterscheiden sich nicht nur beim Design voneinander, sondern auch bei der Windsicherheit. Windfeste Sonnenschirme werden heute vorwiegend als Mittelmastschirm angeboten. Die folgende Tabelle verdeutlicht die Unterschiede zwischen Mittelmast- und Ampelschirm und zeigt, warum der Erste als sturmfest bzw. sturmsicher bezeichnet werden kann:

Ampelschirm Mittelmastschirm
Der Ampelschirm eignet sich weniger als Sonnenschirm für windige Terrasse. Der Ständer ist bei ihm seitlich angeordnet, weshalb er bereits aufgrund seiner Form zum Kippen neigt. Weiterhin ist das Dach bei einem Ampelschirm in den meisten Fällen leicht geneigt, was dem Wind zugutekommt. Er hat dadurch eine hervorragende Angriffsfläche. Windresistente Sonnenschirme sind meist Mittelmastschirme. Sie eignen sich auch dann, wenn der Sonnenschirm windfest am Strand aufgestellt werden soll. Durch den mittig sitzenden Mast ist die gesamte Bauweise stabiler. Der Schwerpunkt des Schirmdachs befindet sich hier in der Mitte, wodurch diese Bauweise hervorragend ausbalanciert ist. Die Angriffsfläche für den Wind ist geringer.

TIPP: Für den Einsatz an der Küste, sollte Ihr Sonnenschirm windfest und zugleich salzresistent sein. Die salzige Luft in Küstenregionen kann den Materialien schaden und die Lebensdauer verkürzen.

So ist der Sonnenform windfest am Strand

Gerade am Strand ist es nicht leicht, einen Sonnenschirm für eine höhere Windstärke fit zu machen. In erster Linie müssen Sie durch die richtige Befestigung Ihren Sonnenschirm windfest machen. Entscheiden Sie sich am Strand immer für einen Mittelmastschirm oder für einen speziellen Sonnenschirm für den Strand. Für die Sturmsicherung stecken Sie einen Teil des Mastes in den Sand. Achten Sie darauf, dass der Sand den Schirm gut hält und dieser nicht umkippt. Die besten windfesten Sonnenschirme für den Strand haben am unteren Ende des Masts, eine Schneckenbohrer-Spitze. Diese Spitze sorgt dafür, dass der Sonnenschirm in tiefere Sandschichten eindringt und besser hält. Dadurch hat er mehr Stabilität und ist weiterhin sturmsicher.

Auf die Befestigung kommt es an

Damit windresistente Sonnenschirm auch wirklich sturmfest sind und nicht bei einer mäßigen Brise umkippen, ist die richtige Befestigung entscheidend. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um auf Dachterrasse, Balkon oder im Garten einen Sonnenschirm windbeständig zu machen. Am einfachsten gelingt das natürlich mit dem Schirmständer. Den Schirmständer bekommen Sie gefertigt aus unterschiedlichsten Materialien in diversen Bauformen. Die preiswerteste Variante  sind die Ausführungen aus Kunststoff, die allerdings für einen Sonnenschirm für windige Terrasse weniger geeignet sind. Die Kunststoffständer haben zwar ein geringes Gewicht und lassen sich dadurch leicht transportieren, doch die leichte Bauweise sorgt auch dafür, dass sie keinen guten Halt bieten. Der Schirmständer sollte für einen sicheren Halt rechteckig und schwer sein. Umso höher das Gewicht ist, desto schwerer wird es dem Wind fallen, diesen umzuwehen.

Soll der Schirm besonders stabil stehen, ist ein Sockel in Form einer Bodenhülse empfehlenswert. Die Bodenhülsen lassen sich auf verschiedenen Untergründen verarbeiten. In diesem Fall müssen Sie auch bei Windstärke 8 keine Bedenken hinsichtlich der Standsicherheit haben. Sollten Sie in einer Region mit häufigen Sturmböen leben, sind stabilere Sonnenschirme zu empfehlen. Laut Sunliner, einem spezialisierten Fachhändler, können bestimmte sturmsichere Sonnenschirme auch Sturmböen bis zu einer Windstärke von 10 aushalten.

Welche Windgeschwindigkeiten in Ihrer Region erreicht werden, können Sie den lokalen Windkarten hier entnehmen.

Vor- und Nachteile eines windfesten Sonnenschirms

  • stabile Bauweise für eine lange Lebensdauer
  • Streben und Gestell verbiegen sich bei Wind nicht so schnell
  • ist gut ausbalanciert
  • lässt sich längere Zeit nutzen
  • Schirmmaterial meist stärker, reißt nicht so schnell ein
  • Windstabilität hängt entscheidend von der Verankerung bzw. Befestigung ab
  • vorwiegend Mittelmastschirme erhältlich

Windfeste Sonnenschirme kaufen: Verzichten Sie nicht auf einen Preisvergleich

Windfeste Sonnenschirme, die Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h standhalten können, gibt es von verschiedenen Herstellern und in unterschiedlichen Größen. Möchten Sie in einem Online Shop einen solchen Sonnenschirm günstig kaufen, ist ein Preisvergleich ratsam. Zwar ist der Preis im Online Versand meist niedriger als bei anderen lokalen Anbietern, doch auch hier können Sie gerade im Rahmen von Aktionen von zusätzlichen Kaufvorteilen profitieren. Grundsätzlich lohnt es sich, in einen windfesten Sonnenschirm zu investieren, denn er lässt sich bedenkenlos bis in den Herbst hinein nutzen und ist im Allgemeinen stabiler gebaut.

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