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Markisen – vielseitiger, als Sie erwarten

MarkiseMarkisen gehören zu den allseits bekannten Klassikern unter den Sonnenschutzvorrichtungen, doch Markise ist nicht gleich Markise. Wir stellen Ihnen die verschiedenen Typen wie Gelenkmarkisen, Fallarmmarkisen, Klemmarkisen, Kassettenmarkisen und Seitenmarkisen genauer vor. Darüber hinaus finden Sie hier eine kurze Beschreibung wichtiger Stoffeigenschaften für Markisentücher (wasserdicht, lichtecht…) sowie eine Beschreibung der verschiedenen Windklassen für Markisen. Außerdem können Sie unseren Markisen Test und Preisvergleich online nutzen, um die populärsten Modelle zu finden, die aktuell günstig in einem Shop bei Amazon erhältlich sind.

Markisen Test 2018

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    Gelenkarmmarkisen

    MarkiseDie Gelenkarmmarkise ist die am weitesten verbreitete Version der rollbaren Markise und findet besonders häufig in der Gastronomie Verwendung. Sie kann darüber hinaus auch als zuverlässiger Sonnenschutz und Regenschutz auf der heimischen Terrasse zum Einsatz kommen. Die Hauptmerkmale der Gelenkmarkise sind die zwei namensgebenden Gelenkarme mit Federn sowie die Tuchwelle, über die das Markisentuch beim Ein- oder Ausfahren geführt wird. Dieses Ein- oder Ausfahren wird durch einer Streckung der Gelenkarme mit einer Kurbel oder per Motorantrieb bewirkt. Die Befestigung am Mauerwerk, Balken oder einer Unterkonstruktion wird über spezielle Konsolen mit geeignetem Befestigungsmaterial vorgenommen, das beim Kauf der Markise üblicherweise im Lieferumfang enthalten ist. Die handelsüblichen Maximalmaße der Gelenkarmmarkise liegen bei einer Breite von ca. 700 cm und einem Ausfall von 400 cm. Der Neigungswinkel ist in der Regel verstellbar. Je steiler Sie den Neigungswinkel einstellen, desto besser kann Regenwasser vom Markisenstoff ablaufen. Entsprechend geringer ist die Gefahr, dass Wasseransammlungen unschöne und materialbelastende Ausbeulungen des Tuchs verursachen, die nicht mehr reversibel sind.

    Kassettenmarkisen

    Kassettenmarkisen sind regelmäßig auf den vorderen Plätzen von Markisen Tests zu finden. Sie gehören zu den Gelenkmarkisen und zeichnen sich dadurch aus, dass sowohl der Stoff als auch der Antrieb im eingefahrenen Zustand der Markise vollständig durch eine Kassette aus Metall geschützt ist. Dies ist hinsichtlich der Langlebigkeit des Tuchs sowie der mechanischen und elektrischen Komponenten ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Preislich liegen Kassettenmarkisen entsprechend höher als gewöhnliche Gelenkmarkisen ohne Kassette. Auch sind die Anforderungen an die Tragfähigkeit des Untergrunds aufgrund des zusätzlichen Gewichts höher. Es empfiehlt sich deshalb, vor der Installation einen Statiker zur Begutachtung der Bausubstanz hinzuzuziehen. Kassettenmarkisen sind selten größer als 600 cm (Breite) x 300 cm (Ausfall). Kleinere Versionen sind in verschiedenen Maßen erhältlich, zum Beispiel 500 cm x 300 cm, 400 cm x 300 cm oder 300 cm x 150 cm.

    Fallarmmarkisen

    Fallarmmmarkisen gehören zu den Rollmarkisen und kommen meist als Sonnen- Sicht und Blendschutz an Fenstern zum Einsatz. Sie sind aufgrund ihrer vergleichsweise einfachen Konstruktionsform auch ohne Vorkenntnisse problemlos von Laien zu montieren. Hauptmerkmale dieser Markisenform sind die beiden namensgebenden seitlichen Arme, die beim Ausfahren nach außen „fallen“ und meist bis um 180° nach unten geschwenkt werden können, sodass die Markise fast wie ein Rollo das Fenster verdeckt. Für den Antrieb kommen wie bei der Gelenkmarkise ein Elektromotor oder eine Kurbel zum Einsatz. Bei den meisten Fallarmmarkisen handelt es sich um kleine bis mittelgroße Modelle. Typische Maße sind zum Beispiel 250 cm x 200 cm oder 200 cm x 150 cm.

    Klemmmarkisen

    Die Klemmmarkise ist eine besondere Variante der Fallarmmarkise, die Sie ohne Bohren befestigen können. Wie der Name bereits aussagt, lassen sich die beiden Spannstangen von Klemmmarkisen einfach festklemmen, sodass es zu keinen Schäden an der Bausubstanz kommt. Für das Ein- und Ausfahren der Klemmmarkise stehen Ihnen je nach Ausführung ein Kettenbetrieb mit Kurbel oder ein Elektromotor zur Auswahl. Klemmmarkisen sind sehr gut für den zeitlich begrenzten Einsatz geeignet und stellen darüber hinaus eine sinnvolle Alternative für Mieter dar, denen die Genehmigung für eine feste Installation seitens des Vermieters fehlt.

    Tipp! Die maximalen Maße einer Klemmarkise liegen für die meisten Modelle bei 600 cm x 400 cm. Weitere typische Größen sind zum Beispiel 500 cm x 350 cm oder 400 cm x 150 cm.

    Freistehende Markisen

    Freistehende Markisen bieten überall dort Sonnenschutz, wo keine Gebäude für die Befestigung in unmittelbarer Nähe vorhanden sind, zum Beispiel in Gärten und manchen gastronomischen Einrichtungen. Das typischerweise von zwei Säulen getragene Markisenständersystem ist meist für einen beidseitigen Ausfall konzipiert. Daneben finden Sie aber auch freistehende Markisen mit einseitigem Ausfall. Zum Ein und Ausfahren freistehender Markisen stehen Ihnen wie bei den klassischen Gelenkmarkisen je nach Anbieter eine Kurbel und/oder ein Motorantrieb mit Fernsteuerung zur Auswahl. Freistehende Markisen mit beidseitigem Ausfall können aufgrund ihrer Konstruktionsform eine enorme Fläche beschatten. Mitunter ist die Beschattung von bis zu 60 qm möglich.

    Seitenmarkisen

    Seitenmarkisen, manchmal auch als Seitenrollos bezeichnet, werden mithilfe eines Sockels und eines zusätzlichen Standrohrs vertikal aufgebaut und dienen primär dem Sichtschutz auf der Terrasse oder dem Balkon. Der wandseitig montierte Sockel enthält das auf der Welle aufgerollte Markisentuch, dessen Ende am zweiten Standrohr befestigt ist und an diesem herausgezogen wird. Ein teilweiser Auszug der Seitenmarkise ist bei den meisten Modellen möglich. Die typischen Maße einer vollständig ausgefahrenen Seitenmarkise liegen bei ca. 300 cm Breite und 180 cm Höhe.

    Windklassen für Markisen

    Die CE-Norm DIN-EN 13561 ist seit März 2006 in der EU in Kraft und gilt als eine verlässliche Richtlinie hinsichtlich der zulässigen Höchstbelastung von Markisen durch Wind. Die Norm ordnet jede Markise einer der folgenden Windklassen zu:

    • Windklasse 0: Keine nachgewiesene Windbeständigkeit
    • Windklasse 1: Die Markise ist bis zur Windstärke 4 (20 km/h bis 27 km/h) windfest. Zur Veranschaulichung: Bei Windstärke 4 wirbelt Staub auf, loses Papier hebt sich vom Boden, die dünneren Äste von Bäumen geraten in Bewegung.
    • Windklasse 2: Die Markise ist bis zur Windstärke 5 (29 km/h bis 38 km/h) windfest. Zu Veranschaulichung: Bei Windstärke 5 geraten kleinere Bäume insgesamt in leichte Bewegung, auf offenen Wasserflächen bilden sich Schaumkronen.
    • Windklasse 3: Die Markise ist bis zur Windstärke 6 (39 km/h bis 49 km/h) windfest. Zu Veranschaulichung: Sie hören den Wind als deutliches Pfeifen an Hochspannungsleitungen, dicke Äste von Bäumen schwanken.

    Um sich vor Windschäden zuverlässig zu schützen, steht Ihnen als optionales Zubehör hochwertiger Markisen ein sogenannter Windwächter zur Verfügung. Dieser misst die Windstärke und fährt die Markise bei Gefahr unverzüglich ein.

    Qualitätseigenschaften von Markisenstoffen

    Markisenstoffe bestehen in den höherpreisigen Ausführungen in der Regel aus beschichtetem Polyacryl oder beschichtetem Polyester und in den günstigeren Varianten aus unbeschichtetem Polyester oder Polyethylen. Bei der Auswahl eines Markisenstoffes sollten Sie vorab überlegen, welche der folgenden Qualitätseigenschaften für Sie Priorität hat und Ihre Auswahl entsprechend vornehmen:

    Farbbrillanz und Lichtechtheit: Farbbrillanz erhöht die ästhetische Ausstrahlung einer Markise und vermittelt unwillkürlich den Eindruck von Qualität. Spinndüsengefärbte Acrylstoffe sind hinsichtlich dieser ästhetischen Strahlkraft eine gute Wahl, jedoch sollten Sie im Einzelfall grundsätzlich Ihrem persönlichem Eindruck vertrauen. Anders sieht es bei der sogenannten Lichtechtheit aus, da Sie diese dem Stoff nicht unmittelbar ansehen. Die Lichtechtheit trifft eine Aussage über die Erhaltung der Farbbrillanz beziehungsweise über die Resistenz gegenüber der ausbleichenden Wirkung von Ultraviolettstrahlung. Die Lichtechtheit ist eindeutig quantifizierbar. Üblicherweise wird sie durch den Wert auf einer Skala von 1 (kaum lichtecht) bis 8 (sehr lichtecht) angegeben.

    UV-Schutz: Je nach Höhe des UV-Schutzes reduzieren Markisen die Gefahr von Sonnenbrand oder schließen diesen nach menschlichem Ermessen sogar völlig aus. Der UV-Schutz wird als zweistellige Zahl angegeben, die dem Vielfachen der Eigenschutzzeit der Haut entspricht. Liegt der UV-Schutz also beispielsweise bei 40, dann verlängert sich die Eigenschutzzeit unter der Markise um das Vierzigfache. Der Maximalwert liegt bei 80+, also mindestens dem Achtzigfachen der Eigenschutzzeit. Als besonders verlässlicher und strenger Maßstab für die Angabe des UV-Schutzes gilt der Standard 801, der in Deutschland vom Hohenstein-Institut festgelegt wird.

    Einfache Reinigung: Wenn Sie möglichst wenig Zeit auf die Reinigung Ihrer Markise verwenden möchten, sollten Sie nach Möglichkeit ein Modell mit schmutz- und ölabweisender Beschichtung wählen. Eine solche Beschichtung kann aus Teflon oder aus modernen Lacken wie Cleangard® bestehen.

    Faltenfreiheit: Ein Nachteil ansonsten sehr hochwertiger Acrylmarkisentücher ist das fehlende Rücksprungverhalten des Stoffs. Ist das Tuch einmal gedehnt, bleibt es gedehnt. Die Folge sind sogenannte Wickelfalten, die bei oft wiederholtem Ein- und Ausfahren der Markise entstehen. In funktionaler Hinsicht stellen Wickelfalten kein Problem dar, verleihen der Markise aber im Laufe der Zeit einen etwas unschönen Look. Wenn Sie sich vor dieser Perspektive schützen möchten, stehen Ihnen erstklassige, allerdings relativ hochpreisige Tücher aus Polyester mit gutem Rücksprungverhalten zur Auswahl. Als Beispiel eines solchen Tuchs sei hier Sunsilk Swela SNC genannt.

    Wasserdichtigkeit: Die Wasserdichtigkeit eines Stoffs wird als Wassersäule in Millimetern ausgewiesen. Für den privaten Gebrauch befinden Sie sich mit einer bis 300 mm wasserdichten Markise, die mittelstarken Regen abhält bereits im oberen Bereich. Für den Einsatz einer Markise in der Gastronomie, unter der die Gäste auch bei Starkregen noch sicher im Trockenen sitzen sollen, werden Stoffe mit bis zu 700 mm Wasserdichtigkeit angeboten. Selbstverständlich können Sie diese hochpreisigen Tücher auch für Regenschutz auf dem eigenen Grundstück verwenden.

    Profiline Jarolift Angerer
    Gründungsjahr unbekannt 2005 unbekannt
    Besonderheiten
    • Hersteller von günstigen Schirmen
    • hohe Qualität
    • Hersteller von Markisen
    • Sonnenschutz-Artikel im Shop
    • Freizeitartikel im Store
    • gute Preise

    Vor- und Nachteile einer Markise

    • umfassender Schutz
    • rechteckig
    • Anbringung nicht immer leicht

    Markise Test und Preisvergleich online

    Nutzen Sie unseren Markisen Test und Preisvergleich online, um schnell zu den besten Angeboten von Markisen zu gelangen, die derzeit bei unserem Kooperationspartner Amazon erhältlich sind. Sie finden hier die verschiedenen Arten von Markisen in allen Preisklassen, zum Beispiel von:

    • Angerer,
    • Grasekamp,
    • Leco,
    • Stoffkontor,
    • Ultranatura,
    • Weinert.

    Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihrer neuen Markise. Beachten Sie auch unsere umfangreichen Informationsangebote über Sonnenschirme, zum Beispiel über Top-Marken wie Glatz und May oder verschiedene Typen wie Gartenschirme oder Balkonschirme.

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